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Potenzialanalyse Radschnellverbindungen Hessen

Zur Weiterentwicklung der Radverkehrsinfrastruktur in Hessen hat das Hessische Ministerium für Wirtschaft, Energie, Verkehr und Wohnen eine Potenzialanalyse für zukünftige Radschnellverbindungen in Auftrag gegeben. Unter Federführung des ZIV wurden die Nachfragepotenziale ermittelt, Korridore identifiziert und Qualitätsstandards definiert.

Hessenweit wurden Streckenzüge identifiziert, die ein Mindestpotenzial zwischen 800 – 2.000 Radpendelnden/Tag aufweisen, und somit einem Ausbaustandard mit Radwegen, Raddirektverbindungen oder Radschnellverbindungen rechtfertigen. Im Rahmen eines ausführlichen Beteiligungsprozesses wurde ein durchgängiges Rad-Hauptnetz für Hessen definiert, welches vorhandene regionale und lokale Netze verknüpft sowie Netzlücken identifiziert. Die Korridore wurden im Rahmen verschiedener Öffentlichkeitstermine (Regional- und Korridorkonferenzen) vorgestellt. Musterlösungen und Leitfaden für die Durchführung von Kostenschätzungen sollen die Umsetzung in der Praxis vereinfachen.

Unsere Leistungen

  • Steuerung, Organisation und fachliche Qualitätssicherung der Bearbeitung
  • Definition des Rad-Hauptnetzes Hessen (Kategorisiert nach Haupt-/ Nebennetz)
  • Entwicklung einer Methodik zur Identifikation und Bewertung von Korridoren für potenzielle Radschnellverbindungen
  • Ausarbeitung von Qualitätsstandards und Musterlösungen für Radschnellverbindungen
  • Organisation des Beteiligungsprozesses zum Rad-Hauptnetz in Hessen mit mehreren Korridorkonferenzen inkl. Moderation

Auftraggeber
Hessisches Ministerium für Wirtschaft, Energie, Verkehr und Wohnen (HMWEVW)

Projektpartner
Mobilitätslösung, Planersocietät, Prognos AG, VIA eG

Ausführungszeitraum
01/2018 – 09/2020

Ansprechpartner
Stephan Kritzinger