Machbarkeitsstudie Reaktivierung Bahnstrecke Probstzella

Ausgangslage
Die rund 24 km lange Max- und Moritzbahn liegt im Süden des Landkreises Saalfeld-Rudolstadt und verläuft zwischen Ernstthal und Probstzella. Sie ist historisch Teil des sog. Sonneberger Netzes mit den Strecken Eisfeld Sonneberg, Sonnberg Ernstthal Neuhaus am Rennweg und des Thüringer Teils der Strecke Coburg Sonneberg. Auf der Strecke erfolgte im Jahr 1993 zunächst die Einstellung des Güterverkehrs und im Jahr 1997 die Einstellung des Gesamtverkehrs. Im Jahr 2006 wurde die Strecke schließlich durch die DB Netz AG stillgelegt.
Zielsetzung
Ziel des Vorhabens ist die Erarbeitung einer Machbarkeitsstudie zur Reaktivierung der Max- und Moritzbahn zwischen Ernstthal und Probstzella. Dazu soll zunächst eine Bestandsaufnahme der infrastrukturellen Voraussetzungen erfolgen, um daraus die notwendigen Infrastrukturmaßnahmen und erforderlichen Investitionskosten abzuschätzen. Ergänzend sollen die Potenziale für den Personen- und Güterverkehr ermittelt und ein mögliches Betriebskonzept erarbeitet werden. Insgesamt soll damit eine Entscheidungsgrundlage geschaffen werden, die Aufschluss darüber gibt, ob, wie und in welchem Zeitrahmen die Reaktivierung der Bahnstrecke umgesetzt werden könnte und welcher Kostenumfang zu erwarten ist. Insbesondere die Kostenschätzung soll als wichtige Beurteilungsgrundlage für Entscheidungsträger, potentielle Investoren und mögliche Betreiber einer Reaktivierung dienen.
Leistungen
- Ermittlung des Nutzerpotenzials im SPNV
- Prüfung der Transportbedarfe im Güterverkehr
- wirtschaftliche Bewertung in Anlehnung an das standardisierte Bewertungsverfahren
- Aussprechen einer Empfehlung in Bezug auf die Reaktivierungschancen